

WIE ENTSTEHEN DIE FREITAG TASCHEN?
Die FREITAG FACTORY mitten in Zürich (Schweiz) war früher eine Halle der Maag Zahnräder AG (tonnenschwere Getriebe für Ozeanschiffe und dergleichen). Heute arbeitet hier eine Crew von fast 80 Leuten auf 2'800 m2 in Produktion, Logistik und Administration im und über dem Lagerhaus. Unser Stolz: FREITAG gehört zu den letzten Betrieben, die noch im Stadtzentrum produzieren. Und so wird aus einer gebrauchten Lastwagenplane eine neue FREITAG Tasche:
Als Erstes müssen wir schöne, gebrauchte LKW-Planen finden. Dafür verhandeln wir mit Transportfirmen in ganz Europa. Normalerweise sind gebrauchte Planen entsorgungsaufwendiger Abfall, doch für FREITAG sind sie ein wichtiger Rohstoff. Sobald irgendwo eine LKW-Plane erneuert wird, kaufen wir die Alte ab. Je farbenfroher, desto besser.
Dann müssen die unhandlichen LKW-Planen bei FREITAG in tragbare Stücke zerlegt werden. Dreckige, schwere, harte Arbeit.
Anschliessend waschen wir die Stücke in unseren XXXL Waschmaschinen. Das Summen ist hypnotisch.
Gewaschen und gekämmt (glatt gestrichen), werden die Planen von Hand mit dem Cutter und transparenten Schablonen zugeschnitten. Transparent, weil unsere Designer entscheiden müssen, welcher Planen-Ausschnitt der zukünftigen Tasche am besten steht.
Die individuellen Zuschnitte werden zusammengestellt, manchmal umgestellt, und zusammengeklammert. Sie sind nun bereit, sich in eine FREITAG Tasche zu verwandeln.
Von FREITAG ausgewählte Nähereien in der Schweiz, in Frankreich, in Portugal und in Tunesien bekommen die kompilierten Einzelteile zugeschickt. Diese Betriebe sind auf das Nähen unserer robusten Materialien spezialisiert.
Schliesslich kommt das Produkt wieder zu uns, wird kontrolliert, fotografiert (weil jedes anders ist) und verpackt. Und dann geht es in die weite Welt hinaus.












