KOMM ZUR AD ABSURDUM-WASCHKÜCHEN-VERNISSAGE!

Die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge touren gemeinsam durch die Schweiz. In der Tasche haben sie «FREITAG Ad Absurdum», die Ausstellung über ihre Einstellung. Diese zeigen sie in den Waschküchen von «Kuratorinnen und Kuratoren des Alltags».

Wo Simone, Heinz und Luc üblicherweise ihre nassen Kleider aufhängen, werden sich schon bald Freunde, Nachbarn und Unbekannte zur Vernissage von «FREITAG Ad Absurdum» treffen. Die drei haben mit ihren Waschküchen das Rennen gemacht und kuratieren die Ausstellung der Freitag-Brüder und Riklin-Zwillinge.

Waschküchen-Vernissagen finden jeweils um 19 Uhr statt:

Sonntag, 18.09. in Basel bei Simone an der Vogesenstrasse 39
Montag, 
19.09. in Bern bei Luc an der Wylerstrasse 121
Dienstag, 20.09. in Luzern bei Heinz an der Maihofstrasse 5
Mittwoch, 21.09. in St. Gallen bei Sabrina an der Felsenstrasse 78

Sichere Dir jetzt Deinen Platz und melde Dich hier an: adabsurdum@freitag.ch 

Der FREITAG AD ABSURDUM Ursprung

Ausgangspunkt für die Ad Absurdum-Tour war eine Carte Blanche des mudac (musée de design et d’arts appliqués contemporains) in Lausanne. Um die Einstellung sichtbar zu machen, die hinter Taschen und Sonderaufgaben steckt, führten die Freitag-Brüder und die Riklin-Zwillinge die Taschen-Produktionsprozesse von FREITAG ad absurdum. Sie sammelten alte FREITAG Taschen, um diese erneut zu einer LKW-Plane zu verarbeiten und diese wiederum zu Taschen. Re-re-recyling.

Aus dieser Absurdisierung der FREITAG Wertschöpfungskette leiteten die Brüder ein durchaus ernst gemeintes Manifest ab für die Haltung der Konsumentinnen und Konsumenten im 21. Jahrhundert. Es ist ein Plädoyer für Kreislaufwirtschaft, für Qualität und Langlebigkeit und ortet das Glück im Hinterfragen der zeitgeistigen Schnelllebigkeit.

DIE AD ABSURDUM-PUBLIKATION

Der Ausstellungs-Katalog versucht die Essenz der ausgestellten Einstellung zu bündeln, auf dass sie erneut ausgestellt wird und sich weiterentwickeln kann, diesmal im privaten Raum. Die Publikation lässt sich auseinandernehmen und zu einer Pop-Up-Ausstellung umfunktionieren – mit allem, was man dazu braucht: vom Ausstellungsplakat über Bildmaterial bis zur Vorlage für die lokale Medienarbeit. 

Grafik: so+ba, Susanna Baer und Alex Sonderegger
Fotografie: Peter Hauser
 

DO-IT-YOURSELF-POP-UP
AUSSTELLUNGS-TOOLS

Die Gebrüder Riklin und Freitag wünschen sich, dass bald schon Waschküchen, Treppenhäuser und Wohnzimmer zu Ausstellungsräumlichkeiten werden. Die Filme stehen auf youtube und vimeo zum Download zur Verfügung. Bitte gib uns Bescheid, wann es bei Dir rundgeht (adabsurdum@freitag.ch). Vielleicht sind wir ja in der Gegend. Und falls nicht, dann freuen wir uns über Fotos Deiner Pop-Up Ausstellung!

Original Filme der Ausstellung (Camera/Edit: Jelena Gernet):